Argentinien

 

Dieser Reisebericht wurde von mir auf einem HP Ipaq Taschencomputer direkt vor Ort geschrieben. 

 

Gut das ich nicht rauche haha

Nach mehr als 15 Stunden Flugzeug bin ich in Buenos Aires gelandet. Nur noch Pass vorzeigen und los geht das Abenteuer dachte ich.
Falsch gedacht. Erst 2 Stunden anstehen für die Pass Kontrolle. Die Raucher drehen da etwas am Rad. Dachten die doch sie könnten rauchen nach dem Aussteigen.

Nachdem ich das hinter mir hatte, wurde ich von einem Fahrer abgeholt. Der Versuch am Flughafen an Bargeld zu kommen scheiterte erst einmal. Der erste Automat was kaputt und am Schalter gab es kein Geld mit Karten. Der zweite Automat was leer. Am dritten eine Riesenschlange.

Wir entschieden dann in die Stadt zu fahren und dort Geld zu holen.

Buenos Aires macht einen sehr sauberen und gepflegten Eindruck. Ganz anders als Mexiko City. In einer Einkaufspassage konnte ich tolle Geschäfte entdecken. Es gibt dort alles was fein und teuer ist. Dabei ist teuer relativ. Der Euro steht sehr gut zum Peso. Essen kostet etwa 25 Prozent des deutschen Preises.

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Anschließend gingen wir ins Hotel in dem mir die örtliche Reiseleiterin die Bustickets und eine Argentinien Karte gab.

Nachher machen wir eine Stadtrundfahrt bevor ich mit dem Nachtbus in Richtung Mendoza fahre. Dort werde ich gegen Mittag ankommen.

 

Ich bin sauer

Die Stadtbesichtigung in Buenos Aires war interessant. Die Stadt gleicht eher einem Ort wie Paris. Viele Cafes, Luxusläden etc. Keine großen Elendsviertel oder starke sichtbare Armut wie in Mexiko City. Auch fehlen die vielen Zäune und Wachmänner um die Häuser in den guten Vierteln.

Nach der Stadtbesichtigung waren wir Steak essen. Ich kann nur sagen Maredo ist nichts gegen die Steaks hier. Auf der Karte steht ein 800 Gramm Steak. Ich habe aber nur das normale gegessen. Das durfte so 600 Gramm gehabt haben. Ich habe es kaum geschafft.

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Jetzt fahre ich mit dem angeblichen Schlafbus weiter Richtung San Luis. Das sind 11 Stunden und danach weiter nach San Carlos noch einmal 5 Stunden. Nur für die letzten 5 Stunden kriege ich einen Schlafplatz. Toll, die zweite Nacht nach dem Flug im sitzen. Ich könnte kotzen.


 

Erst mal da

Nach 16 Stunden Busfahrt bin ich jetzt in La Consulta. Dies ist ein Ort am Fuß der Anden und gehört zur Provinz Mendoza. Dies ist ein Weinanbaugebiet in Argentinien.

Die Busfahrt hierher war recht anstrengend. Der Bus verlies Buenos Aires gegen 20.00 Uhr. Um 12.30 Uhr kamen wir hier an. Pausen oder Möglichkeiten unterwegs mal auszusteigen gab es keine. Wenigstens war der Bus klimatisiert und die Beinfreiheit recht gut.

Von den Pampas habe ich nicht soviel mitbekommen. Diese habe wir nachts durchquert.

 Hier angekommen war erst einmal niemand da um mich anzuholen. Also anrufen und schwupp kam mein Auto zum abholen. Ich bin hier beim Leiter von Aventura Tours in dessen Haus untergebracht. Nach kurzem frisch machen gab es erst mal Mittagessen. Hähnchen mit Kartoffeln, Salat, Tomate und Maus. Die Tomaten hier sind der Hammer. Die bestehen nicht nur aus matschigen Wasser wie bei uns, sondern habe durchgehend bis innen Fruchtfleisch. Da werde sogar ich zum Tomatenfan.

Nach dem Essen machte ich erst mal Siesta. Bei 30 Grad Hitze auch nicht so einfach. Aber wahrend des Heißen Nachmittags ist hier eh alles ausgestorben da jeder schläft.

Nach der Siesta bin ich in den Ort gelaufen, was zum trinken kaufen und mich über die Preise in den am heutigen Sonntag geschlossen Geschäften informieren. Hier ist alles für deutsche Verhältnisse saubillig.

 

 

Hitze und Internet

Die Internetverbindung hier in Internetcafe ist sooooo langsam. Nerv....

Na ja,
gestern Abend bin ich mit meiner Gastfamilie noch auf ein Folklore Festival gefahren. Dor traten auf eine großen Buhne vor etwas 25000 Besuchern die Stars aus der Umgebung auf. Außerdem gab es Stände mit Handarbeiten, Kitsch und Essen. Aber alles für Einheimische gemacht. Jedenfalls habe ich keinen anderen Touri gesehen.
Wir sind gegen 22.00 Uhr hingefahren und bis 01.00 in der Nacht geblieben.

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Interessant waren die Stände an denen Essen zubereitet wird. So wurde Sparrips in Riesenstücken am offenen Feuer gegrillt. Überhaupt ist das Fleisch hier der Hammer.

Heute morgen habe ich erst einmal ausgeschlafen, bis die Hitze mich rausgetrieben hat. Wenigstens wird es Nachts recht frisch, so dass man gut schlafen kann.

Ansonsten war ich heute Vormittag mal im Ort um mir eine Badehose zu kaufen und noch eine Details meiner weiteren Reise zu klären. Nach der Fiesta sind wir nachmittags mit dem Rad zu einem Fluss gefahren und anschließend in den Ort.


Morgen Vormittag werde ich mir ein paar Handwerksbetriebe anschauen.

 

 

Morgen geht’s richtig los

Heute Vormittag habe ich mit dem Fahrrad einen Obstbauern und Weinbauern besucht. Der Wein wird hier auf der Ebene angebaut und künstlich bewässert.

Morgen geht es dann mit dem Pferd in die Anden und Freitag Nacht weiter nach Bariloche mit dem Schlafbus. Dieses Mal wohl mit Bett im Bus.

Ich bin mal gespannt. Hoffe die Nächte sind einigermaßen bequem und warm.

 

Reiten

Gegen Mittag wurde ich von meiner Unterkunft abgeholt und in Richtung Ausgangspunkt der Reittour gefahren. Dort holte mich der Vater meines Führers mit seinem uralten Geländewagen ab und fuhr mich zu seiner kleinen Ranch. Dort gab es erst mal Mittagessen im Familienkreis.
Anschließend wurde das Gepäck und die Vorräte auf ein Lasttier gepackt und schon ging es los.


Ich musste mich auf ein Pferd setzen und bekam eine 30 Sekunden Einführung ins Reiten. Also so hält man die Zügel und so geht es vorwärts, rückwärts, links und rechts.
Nach diesem Minikurs startete die Tour zunächst durch die Halbwüste in Richtung Berge.
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In der Halbwüste wuchsen meist nur Stachelbüsche und teilweise 2 Meter hohe Grasbüsche. Durch einen kleinen Bach ritten wir dann weiter in Richtung Berge, die wir nach 1 Reitstunde erreichten. DSC_5887
Von da an ging es beständig bergauf. Teilweise kletterten die Pferde steile Geröllhänge empor. Der Bewuchs bestand meist als einzelnen Stachelgewächsen.

Nach insgesamt 4 Stunden reiten erreichten wir Puesto Los Toldos. Dies ist eine kleine Berghütte in einer mit Gras bewachsenen Senke. DSC_5923
Mit Berghütten wie bei uns kann man diese nicht vergleichen. Im Januar und Februar wird diese von der Schwester des Führers und seiner Familie bewirtschaftet. Dies bedeutet es gibt für Gäste einen unbeheizten kleinen Raum mit nackten Wänden und einer Kerze mit direkten Zugang zum Klo mit Wasserspülung. Außerdem gibt es die ca. 100 Ziegen der Familie.
Abend gab es über dem Kamin gegrilltes Fleisch

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Mein armer Hintern

Jetzt weiß ich wo ich Netz habe. Ich muss allerdings auf einen Berg klettern. Na ja, was macht man nicht alles, wenn das letzte Handytelefonat plötzlich abbricht.

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Heute morgen sind wir direkt weiter in die Anden hineingeritten. Dabei sind wir mit den Gäulen Berge hochgeklettert, da ist einfach unglaublich. Teilweise war es so steil und mit Geröll und Steinen übersät, dass ich Kinder an die Leine genommen hätte. Für die Pferde was das wohl alles easy. Jedenfalls meinte der Führer das sei alles sehr einfach zu reiten. Na ja, für mich langte es.
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Nach 4 Stunden waren wir endlich sehr weit oben und aßen unser mitgebrachtes Essen bei toller Aussicht auf die Kordilleren. Ein Condor sah uns beim Essen zu und kreiste einige Male über uns.
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Ich hatte fast immer die Mütze meiner Windjacke zusätzlich zur Kappe auf. Gestern habe ich mir einen ganz schönen Sonnenbrand am Kopf geholt. Dank Akeems Schirmmütze hielt der Schaden sich aber in Grenzen. Ohne Mütze wäre ich verbrannt.

Morgen reiten wir zurück auf die Hazienda wo ich mittags abgeholt werde. Abend wird es dann mit dem

Schlafbus nach Bariloche gehen. Dort werde ich wohl besser Netzt haben

Zurück vom Reiten

So mein Reitausflug ist zu Ende. Es war interessant zu sehen, wie eine Familie in den Bergen lebt und dort die Unterkunft betreibt.

Der Tagesablauf sieht etwa so aus, dass morgens die Ziegen herausgelassen werden und langsam ohne Aufsicht bis ins Nachbartal wandern und sich dort kilometerweit in Gruppen zerstreuen. Gegen Abend reitet sodann der Mann über den Berg viele Kilometer weit, um die Ziegen zusammenzutreiben und diese ins Gatter nach Hause zu treiben. Dies dauert so 3 Stunden.

Unterwegs begegnet man ab und zu Rinder und Pferde, welche weit ab vom Hof grasen. Wenn es Winter wird, würden die automatisch wieder nach unten kommen.

Einem wohl wegen hohem Alter freigelassenem Pferd begegneten wir ganz oben auf einem Berg, ca. 4-5 Stunden vom Hof entfernt.

Nachdem ich nun zurück bin habe ich erst einmal telefoniert und etwas gechattet. Danach duschen und jetzt einige Stunden Siesta bis gegen 23.00 Uhr mein Schlafbus geht.


 

Bus Bus Bus gähn

Gegen 23.00 sollte der Bus ab La Consulta in Richtung Bariloche starten. Na ja, er kam dann gegen 00.45 endlich an.
Mitten in der Nacht lief in dem ziemlichen leeren Terminal nach ein alter Mann mit seinem Enkel herum um Papier und Metall von Abfällen der Bustouristen zu sammeln. Armes Leben.
Nachdem ich die Nacht in meinem Luxusledersessel im Bus ganz gut verbracht habe, zieht seit Stunden die Wüste mit ihren Stachelsträuchern am Fenster vorbei. Ich bin froh genug zu trinken und zu essen dabei zu haben. Auch wenn der Bus tankt bleibt die Tür zu damit nicht jeder aussteigen kann.
Die Fahrt wird noch ca. 7 Stunden dauern. Das sind dann rund 18 Stunden im Bus. Ich komme daher erst abends in Bariloche an.
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Langsam befürchte ich, es wird noch später werden. Im letzten Ort stand er 30 Minuten weil seine Passagierliste nicht stimmte. Jetzt stehen wir für den Fahrerwechsel wieder.
Aber ein Trost bleibt. Nach dieser Busfahrt gibt es nur noch eine weitere. Der Rest ist dann Flugzeug.


 

Busfahren ist Sch......

Nachdem gestern Mittag in der größten Hitze die Klimaanlage im Bus ausfiel, musste ich im Bus mild 40 Grad Hitze ertragen. Dazu die Wackelei im Bus. Die Hölle. Ich freute mich daher schon auf mein gemütliches Hotelzimmer.
Die nächste Enttäuschung kam direkt am Busbahnhof von Bariloche. Niemand da der mich abholt. Auf herumtelefonieren hatte ich keine Lust und nahm mir daher direkt ein Taxi ins Hotel.
Von dort aus telefonierte ich erst einmal herum um zu erfahren, wann ich heute für die Besichtigungstour abgeholt werde.
Die Touir fand dann heute morgen statt und war nicht sehr aufregend. Die Haupttattraktion ist hier die Gegend, die der Schweiz ähnelt. Da der Ort selbst von Schweizer Auswanderen gegründet wurde, gibt es vieles das an die Schweiz erinnert.
Nach einer Sessellifttour und einigen Aussichtspunkten wurde noch eine Schokoladenfabrik besichtigt. Hiernach ging ich im Ort spazieren. Dieser ist sehr auf Tourist ausgelegt. Viele Bekleidungsgeschäfte und Andenkenlaeden.
Gegen Abend gönnte ich mir noch ein Filetsteak bevor ich mit dem Taxi ins Hotel fuhr.

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Stadtbummel, dann Bus

Heute Mittag noch mal einen Stadtbummel gemacht und gut gegessen.

 

Die Nacht geht es mit dem Bus weiter nach Puerto Madryn. Dies ist der Ausgangspunkt für die Pininsula Valdez. Dort will ich Pinguine und Seelöwen beobachten. Dies dürfte mit der Höhepunkt der Reise werden. Hoffe es klappt alles ohne Probleme.

 Pinguine und Hitze?? Hmm..

Gestern Abend bin ich mal mit ner vernünftigen Busfirma um 18.00 in Bariloche abgefahren. Durch das wunderschöne Bergland ging die Fahrt zunächst nach El Bolson. Ein Ort der auf mich vom Bus aus einen sehr sympathischen Eindruck machte. Nicht so touristisch, lateinamerikanische Gelassenheit mit auf den Straßen sitzenden Menschen und auf der Straße Fußball spielenden Kindern. Ich hätte besser hier noch einen Tag verbracht.
Mit dem Bus ging es aber weiter über Esquel nach Puerto Madryn. Die Busfahrt war dank einer anderen Busfirma stressfrei. Breite Schlafsessel, kalte Getränke, genießbares Essen und funktionierende Klimaanlage. So soll es sein.
Gegen 8.00 Uhr kam ich dann in Puerto Madryn an, wo ich bereits erwartet wurde. Direkt vom Busbahnhof starteten wir unsere PKW Rundfahrt von 400 km um die Halbinsel Valdez. Unterwegs begegneten wir bei 26 bis 30 Grad Guanacos, Rebhühnern, Straußen und natürlich Schafen.
Woie überall hier besteht die patagonische Pampa meist aus Gestrüpp und verbrannten Gras. Die Estancias hier sind teilweise riesig. Manche 300 Quadratkilometer mit Zehntausenden von Schaffen von denen man aber nur sehr vereinzelt mal einige sieht.
An der ersten Station waren auch einige Seelöwen zu beobachten. Leider nur von oben aus ca. 50m Entfernung. Es gibt halt zu viele Touris als das man diese alle zu den scheuen Tieren lassen würde.
Weiter ging es zu See Elefanten, ebenfalls aus 50 Meter zu beobachten und zu Pinguinen.
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Die große Pinguin Kolonie steht erst morgen auf dem Programm.

Gegen 16.00 kam ich im Hotel an, machte mich frisch und ging zum nahen Strand. Das hier in Patagonien Tausende von Menschen am Strand waren, überraschte. Das waren hier bald mehr als in Acapulco. Allerdings ohne das Flair von Acapulco.
Gegen Abend fing es doch tatsächlich für eine Stunde zu regnen an. Das erste Mal seit Anfang Oktober wurde mir gesagt.
Ich sitze daher gerade in einem Strandcafe während nunmehr die ersten Sonnenstrahlen wieder durch kommen.
Wir haben jetzt 18.3. Und immer noch etwas früh zum Abendessen. Hier ist man erst sehr spät zu Abend. So wurde ich während des Reitausfluges gefragt, ob man Ausnahmsweise schon sehr früh zu Abend Essen könnte. Na ja, sehr früh heißt 22.00 Uhr.
Ich werde jetzt bezahlen und noch eine Runde am Strand spazieren gehen, dann mir ein Steak reinziehen und schlafen. Morgen geht es schon 07.45 weiter zur großen Pinguinkolonie.


Pinguine

Heute ging es nach Punta Tombo zu den Magellanpinguinen. Da wir schon gegen 07.45 aufbrachen waren wir die ersten die ankamen.
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Interessant war, das die Pinguine ihre Nester bis zu 1 km weit im Landesinneren anlegen. Wir marschierten daher mitten durch die Pinguine hindurch. Einer umzog mit dem Schnabel an meinem Hosenbein. Mitten zwischen den Pinguinen liefern eine Menge Guanacos herum.
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Bei zurück machten wir noch einen Abstecher zu den ersten Häusern Walisischer Siedler, die hier gegen 1875 ankamen und am Fluss in Trelew Bauernhöfe errichteten.

Nach einem Nachmittagsschläfchen bin ich Abend noch mal Essen gegangen. Morgen früh geht es sehr früh los, da ich nach Calafate, meiner letzten Station fliege.


 

 

Die Pampa ist braun

Wenn ihr von der argentinischen Pampa gehört habt, wie stellt ihr euch diese vor? Grünes Gras?
Falsch. Die argentinische Pampa ist von Buenos Aires bis Feuerland eine braune Wüste mit Büschen und mehr oder weniger braunem Gras dazwischen. Auf den weitläufigen Estancias werden im Süden meist Schaafe gehalten.
Im Sommer kann es recht heiß werden, dann pfeifen auch die Winde nicht so extrem für die die Pampas bekannt sind.
Ortschaften gibt es dort, wo es Wasser gibt. Grün sieht man nur direkt an den aus den Anden kommenden Flüssen und den künstlich bewässerten Oasen.

Argentinien ist kein sehr armes Land. Auch an den Ortsrändern findet man keine Hütten oder Elendsviertel. Kinderarbeit oder Bettelei sieht man nicht. Meist arbeiten in den Familien beide Eheleute. Dort wo man vereinzelte Hütten findet, steht aber trotzdem ein altes Auto vor der Tür. Taxis gibt es kaum. Eigentlich meist nur in großen Städten oder wo es Touristen gibt findet man Taxistände. Der Argentinier fährt selbst, und wenn das Auto noch so alt ist.


 

El Calafate

Nach ca. 1,5 Stunden Flug kam ich heute morgen in Calafate an. Da ganze hier macht schon einen etwas anderen Eindruck als der Norden. Zwar ist die Pampa immer noch braun, aber die ganze Landschaft wirkt viel wilder. Rings herum sind hohe, teilweise schneebedeckte Berge, dann er azurblaue See. In meiner Unterkunft habe ich erst mal die Heizung angemacht. Während ist im Norden bestimmt wieder an die 30 Grad sind, kommt das Thermometer hier nur auf ca. 16 Grad. Dazu weht meist ein Wind.

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Im Ort fand heute ein Oldtimer Treffen statt. Anlässlich diesem Ereignis fand ein Umzug mit den Oldtimer sowie Pferden statt. Am Stadtrand ist eine große Bühne aufgebaut.

 Da ich heute nicht so viel zu tun habe, habe ich in einer Reiseagentur für heute abends eine 3 stündige Rundfahrt um den Ort im Jeep gebucht. Ich bin mal gespannt.

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Der Ort selbst ist sehr sauber und alles macht einen neuen Eindruck. Dabei ist es hier nicht so überlaufen wie in Bariloche und daher insgesamt viel schöner. Es gibt viele Geschäfte mit Outdoor Kleidung und anderen Dingen zum ansehen.

 

 

Der Wind ist da haha

Gestern Abend im Licht der langsam untergehenden Sonne eine coole Geländewagen Tour auf die umliegenden Berge gemacht. Ich hätte nie gedacht, was für Steigungen so ein guter Geländewagen packt. Da wurde mir teilweise ganz anders.

Auf der Fahrt bekamen wir  noch erklärt, wie groß hier Estancias sind. Eine große hat hier unten 80000 Hektar und ca. 20000-30000 Schaafe.

 Heute ging es dann zu dem Gletscher Petito Moreno. Dort machte ich eine Bootstour am Rand des Gletschers und lief so noch ein wenig herum.

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Das ganze war nicht so der große Bringer. Aber interessant war es trotzdem. Der Gletscher ist der einzige der nicht langsam schmilzt. Durch den Pazifik kommt aus Richtung Osten der Regen und schneit so jeden Tag das auf den Gletscher, was unten abschmilzt. Dies sind so 3 Meter am Tag. Über dem Gletscher beträgt der jährliche Niederschlag so 6000-8000 mm wenn ich das richtig verstanden habe.

 Für morgen muss ich mir noch was überlegen. Sonst wird es langweilig. Weil Abflug nach Buenos Aires ist erst Sonntag. Montag fliege ich dann in Richtung Deutschland und komme Dienstag Vormittag in Frankfurt an.

 

Das Ende naht

So, heute habe ich noch eine Estancia im Nationalpark besucht. Dort wurde vorgeführt wie ein Schaaf geschoren wird. Anschließend ein kleiner Spazierritt und dann gegrilltes Lamm.

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Jetzt muss ich nur noch das Chaos organisieren wie ich hier weg komme. Eigentlich sollte ich 12.40 fliegen. Davon geht auch mein Hotel aus und der Transfer in Buenos Aires. Der Transfer von hier zum Flughafen weiß gar nichts. Laut der Agentur in La Consulta fliege ich erst 18.30 oder so. Also noch ein paar Anrufe um das alles zu klären.

Wenn ich erst den späten Flieger nehmen muss, komme ich erst sehr spät in Buenos Aires an. Dann bleibt mir nur noch der morgen am nächsten Tag für einen Bummel.

 

Gegen 15.30 werde ich Montag dann nach Deutschland fliegen und so ca. 10.30 bis 11.00 Uhr in Franfurt ankommen.

 

Wenn ich ein kurzes Resümee von dem Land ziehe, dann stelle ich fest, dass hier alles ganz anders ist, als ich es mir vorgestellt habe. Fast keine Armut, alles sehr westlich, eine Feier zum Jubiläum des Lago Argentino hier hat rein gar nichts mit dem bunten und fröhlichem Treiben einer Fiesta in Mexiko zu tun.

Die Landschaft ist teilweise schon beindruckend. Allerdings nicht sehr abwechslungsreich. Man hat das Gefühl alles gesehen zu haben. Es kommen keine Überraschungen. Daher werde ich wohl Argentinien und was denke ich ähnliche Chile nicht mehr besuchen.

 

Mich reizt da Asien schon mehr ( Thailand, Burma, Kambodscha, Vietnam z.B.) oder die Ecke Nepal, Tibet. Wenn Südamerika dann eine ganz andere Ecke haha.